Icelandic Army

Am Anfang ist das Wort. Am Ende der Film. Mit einer unverwechselbaren Handschrift. Aus einem Guß. Von der ersten Vision seiner Macher über jeden einzelnen Schritt der Herstellung bis zu den Augen und Herzen der Zuschauer.

 

Für uns sind Popularität und Anspruch keine Gegensätze, sondern Leitbegriffe, die einander herausfordern. Es gibt keine leichten oder schweren Stoffe. Es gibt nur Filme, die es den Zuschauern schwer machen. Und Filme, die es ihnen leichter machen.

 

Was die Handschrift der Icelandic Army Film Division charakterisiert, wenn man nur zwei Aspekte nennen dürfte? Humor, wenn nötig: auch auf Friedhöfen. Und jener Vierteltakt, nicht mehr, aber auch nicht weniger, der sich vom gewohnten Rhythmus unterscheidet und meist ausreicht, um das Gute populär und das Populäre gut zu machen.

 

 „Ich wage die Prognose, daß die nächsten (Serien)erfolge aus jenen besonders flexiblen, engagierten und übersichtlichen Produktionsmanufakturen kommen werden, die unverwechselbaren Handschriften ihre Entfaltung besonders leicht machen.“                                  

Hans-Hinrich Koch, Grimme 2008